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Stefan Klein Die Glücksformel Buchanalyse Teil 2

Stefan Klein – Die Glücksformel

Wie die guten Gefühle entstehen

ANALYSE Teil 2

Im Teil 2 setze ich oben genannte Buchanalyse fort, die du vor wenigen Tagen in meinem Blog lesen konntest. Da der Inhalt sehr komplex ist, möchte ich dir auch gern seine weiteren Erkenntnisse zusammenfassen.

 

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Beeinflussung der Gefühle

Der Autor stellt im Weiteren fest, dass es oft Situationen gibt, in denen wir gefangen sind, ohne darauf unmittelbar Einfluss zu haben, wie z.B. das Stehen im Stau. Da wir weder entkommen noch etwas daran ändern können, sind wir trotzdem in der Lage durch unsere Fantasie auf einen Trick zurückzugreifen. Wir können unsere Wahrnehmung ändern / lindern, indem wir zwei Dinge tun:

  1. Wir suchen uns eine sinnvolle Beschäftigung, wie Hörbuch, Musik oder eine Lektion Sprachkurs anhören damit wir die Zeit nicht so sinnlos empfinden.
  2. Wir haben die Möglichkeit, uns eine kommende Annehmlichkeit (gemütlich bei Ankunft einen Kaffee mit Croissant zu uns nehmen) vorzustellen und dazu Vorfreude zu empfinden.

Schalter für Emotionen

Der Mensch ist laut Stefan Klein in der Lage, sich einen An- und Ausschalter für bestimmte Emotionen anzutrainieren. Damit meint er, dass entsprechende Emotionen durch Üben verstärkt oder unterdrückt werden können. Das sogenannte „Dampf ablassen“ bei Wut ist kontraproduktiv, da es vorhandene negative Emotionen verstärkt. Man sollte diese negative Emotion zwar zulassen, sich dann ansehen, die Botschaft verstehen und auswerten. Im Anschluss kann man gegensteuern ohne sie auszuleben.

Genetische Disposition

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine gewisse Grundstimmung des Menschen in dessen Genen verankert ist. Jedoch ist jeder in der Lage durch positive Lebensumstände und Einflüsse sowie durch Hirntraining (insbesondere Meditation) seine Gefühle zu beeinflussen.

Man hat festgestellt, dass sogar die Vorlieben durch Üben verändert werden können und sich dabei die „Verdrahtung“ im Gehirn allmählig ändert. Als Beispiel für er Versuche mit Chili an, dessen Geschmack ja eigentlich so scharf ist, dass das Gehirn eine Abneigung signalisiert. Trotzdem gibt es Völker, die Chili nicht nur in kleinen Mengen verzehren und dies genießen.

Da das Gehirn sich meist mit sich selbst beschäftigt, können diese Änderungen demnach auch trainiert werden. Durch bewusste Sinneswahrnehmungen kann eine Aufwärts- aber auch Abwärtsspirale von Gedanken und Gefühlen in Gang gesetzt werden.

Als Beispiel führt er den Pawlowschen Effekt an, der durch Verstärkung und Verknüpfung bestimmter Synapsen antrainiert werden kann. Durch diese Trainings können Wutausbrüche kontrolliert werden und schwächen sich infolge der Zeit ab.

Umbau des Gehirns

Aus der Neuronen Verstärkung kann durch viel Übung ein dauerhafter Umbau der neuronalen Verknüpfungen erfolgen. Das machen sich Psychologen bei der Verhaltenstherapie zunutze. Man konnte dabei Aktivitäten der Hirnareale nachweislich verändern und neu strukturieren.

Schmerzwahrnehmung

Menschen mit chronischen Schmerzen werden im Laufe ihres Lebens immer schmerzempfindlicher, da sich der Schmerz quasi ins Gehirn „eingegraben“ hat. Dabei hat man jedoch große Unterschiede festgestellt zwischen Schmerzpatienten, die einen mitleidsvollen Partner hatten und jenen, bei denen der Partner nicht besonders auf die Schmerzen eingegangen ist.

Nachweislich litten die Patienten stärker und länger, die mitleidsvolle Partner hatten. Das ist erklärbar durch die gesteigerte Aufmerksamkeit auf den Sinneseindruck „Schmerz“. Durch Aufmerksamkeit verstärkt sich dieser also nachweislich.

Einfluss der Religionen

Die Lehren des Buddhismus und des Hinduismus entsprechen am ehesten den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen der westlichen Forschung über die menschliche Psyche. Grundsatz dieser Lehren ist unter anderem „Gute Gewohnheiten formen die Seele“. Entschlossenheit, Anstrengung und Zeit führen zum Ziel, das Glück zu finden.

Leidenschaften

Im Gehirn gibt es eine Vielzahl von Neurotransmittern (Botenstoff), die das Verhalten steuern, da sie komplexe Wechselwirkungen untereinander haben. Die sich daraus entwickelnden Leidenschaften und Triebe kann man daher nicht vermeiden. Aber man kann sie steuern! Ein überlebenswichtiger Botenstoff ist das Dopamin. Es bestimmt die grundsätzlichen Eigenschaften des Menschen wie Antrieb, das Wollen, Lust, Scham und die Neugier. Deshalb hat die Höhe der Dopaminausschüttung auch einen wesentlichen Einfluss auf unser Handeln.

Dopamin wird ausgeschüttet, wenn wir bestimmte neue Reize setzen. Die Neugierde und der Überraschungseffekt sind hier gute „Booster“ und können durch passend platzierten Einsatz die Leistungsfähigkeit und Kreativität sprunghaft erhöhen. Dies sind auch Voraussetzungen für gute Gefühle, denn das Gehirn mag keinen Leerlauf und keine lange Weile.

Drogen und Gefühle

Unser Tun wird bestimmt durch Wollen und Mögen. Diese Reize werden von unterschiedlichen Arealen des Gehirns ausgelöst. Gute Stimmung kann erzeugt werden durch Anheben des Dopaminspiegels oder durch Drogen. Der Genuss von Drogen führt zu einem Rausch, der Opioide im Gehirn auslöst, die wiederum das Glücksgefühl erzeugen. Wenn diese Botenstoffe, wie (körpereigenes) Dopamin und Opioide fehlen, empfindet der Mensch das Leben als unwert, was bis zum Todeswusch führen kann. Allerdings kann die Ausschüttung von Glückshormonen nur erfolgen, wenn auch im Wechsel der Gegenspieler „Pein, Schmerz“ vorhanden ist. Ansonsten fehlt uns die Möglichkeit der Wahrnehmung von Glück oder Genuss.

Erregbarkeit als Sucht

Trotz dem das Vorhandensein von Dopamin und körpereigenen Opioiden lebensnotwendig ist, erzeugt ein Zuviel davon eine ziellose Erregbarkeit! Wenn dieser Zustand gehäuft eintritt, mündet er in einer Sucht. Sucht wird deshalb erlernt; sie kapert das Gehirn.

Ob aus übermäßigem Genuss eine Sucht wird, entscheiden hauptsächlich die Gene. Beim Süchtigen ist nicht mehr die Lust am Genuss der Antrieb zum Konsum, sondern nur noch die Befriedigung der Sucht selbst. Durch Sucht verändern sich die Neuronen im Gehirn dauerhaft ohne Rückbildung.

Deshalb ist ein Rückfall von Süchtigen nach dem Entzug lebenslang eine latente Gefahr.

Liebe und Treue

Auch Liebe und Treue werden durch Hormone gesteuert. Die Hormone Vasopressin und Oxytocin sind sogenannte Treuehormone; das Hormon Luliberin gilt als Liebeshormon.

Je nach Ausprägung dieser Eigenschaften / Neigungen wurden im Gehirn der jeweiligen Probanden unterschiedliche Mengen der entsprechenden Hormone festgestellt.

Man hat auch erforschen können, dass das Gefühlsleben von Männern und Frauen unterschiedlich funktioniert, nicht jedoch das Denkvermögen.

 

Fazit für mich:

Auch beim Analysieren des zweiten Teils bin ich vom Buchinhalt „fast erschlagen worden“. Dieses Buch bietet ein derartig komprimiertes Wissen, dass ich dir insgesamt nur eine Zusammenfassung der Inhalte geben kann, die auch für mich faszinierend oder neu sind.

Das Buch bietet sehr viel mehr Inhalt. Je nachdem, wie tief du in diese Materie einsteigen möchtest, kann ich dir unbedingt diesen Lesestoff ans Herz legen.

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Liebe Grüße & Viel Erfolg
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Lars Pilawski

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Lars Pilawski Nischen-Marketing Experte | Autor | Speaker | Mentor | Online Business Coach hat 4,76 von 5 Sternen 882 Bewertungen auf ProvenExpert.com