Was ich gelernt habe, John Strelecky – Buchanalyse

Was ich gelernt habe, John Strelecky

Untertitel: Erkenntnisse für ein glückliches Leben

Was ich gelernt habe -Buchcover

Botschaft

Wenn sich alle Menschen über ihre Erkenntnisse austauschen, wächst die Gesamterkenntnis der Menschheit viel schneller, wie in einem Schwarm. John leitet in diesem Buch alle seine Erkenntnisse mit den Worten ein: Was ich gelernt habe…Unter diesem Aspekt stehen demzufolge alle Erkenntnisse aus diesem Buch.

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Liebe

Dinge, die wir lieben, haben ein Ende. Deshalb macht es Sinn, dass wir uns wichtige oder schöne Dinge des Lebens bewusst machen und die Zeit genießen, in der wir diese Dinge haben. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass wir akzeptieren lernen, etwas loslassen zu müssen, das zu Ende geht.

John nimmt sich vor, ärmeren Geschöpfen, ob Mensch oder Tier, nicht mit Misstrauen zu begegnen, sondern mit Zuneigung. Sie können meist nichts für ihre Situation und haben Liebe verdient.

Wir sollten Traditionen / Routinen für schöne Momente entwickeln als Stabilität.

Außerdem findet er es wichtig, dass man die Bereitschaft entwickelt, kritische Dinge nicht sofort zu äußern, sondern mit Zeitfilter.

Positive Eindrücke und Emotionen hingegen sollte man ohne Zeitfilter sofort transportieren.

Beziehungen

Gute Gespräche (Kommunikation) beruhen auf Ausgewogenheit. Schlechte Beziehungen sollte man beenden zugunsten von wertvollen Beziehungen. Beziehungen können geheilt werden, und zwar von beiden Parteien! Aber das ist nur möglich, wenn beide Parteien aktiv daran interessiert sind, Verletzungen aufarbeiten und Änderungen herbeiführen. Zu einer guten Beziehung gehört es, Verletzungen zu vermeiden und sich gegenseitig liebevolles Feedback zu geben. Bei Reaktionen aus Wut kann immer wieder nur neue Wut entstehen. Deshalb ist es hier wichtig, einen Perspektivwechsel zu versuchen und gemeinsam Kompromisse zu suchen. Seine eigene Energie sollte man den eigenen Vorlieben anpassen, anstatt zu klagen, wie schwer alles ist. Vergängliches sollte ausgiebig gewürdigt werden.

Lob bewirkt beim Partner Selbstvertrauen, Kritik hingegen wirkt zerstörerisch.

Abgrenzen, Vermeiden

Boshaftigkeit bzw. Tyrannen sollte man Einhalt gebieten. Dazu ist es auch ratsam, sich mit anderen zu verbinden, um der Bösartigkeit bestimmter Menschen etwas entgegen setzen zu können.

Beziehungen ändern sich mit den Jahren, weil Jeder eine andere Entwicklungsrichtung einschlägt. Das kann zu tieferem Zusammenwachsen aber auch zum Auseinanderdriften führen. Gelegentliche Pausen voneinander stärken Beziehungen, da man Alltägliches wieder bewusster wahrnimmt.

Jeder funktioniert anders

Jeder Geist funktioniert auf andere Art und Weise, besitzt eine eigene Genialität. Bei Konflikten mit Kindern ist es deshalb besonders ratsam, ruhig nachzufragen bei deren Wutausbrüchen, gut zuzuhören und sich in das Kind hineinzuversetzen. Dabei lernen wir es, die wahre Ursache für ihr Leid zu finden und ihnen zu helfen. Angst vor Zurückweisung verhindert viel Positives. Lerne den Mut aufzubringen, andere freundlich anzusprechen. Das eröffnet viele Möglichkeiten.

Glück

Projekte, die uns Spaß machen, erledigen wir viel erfolgreicher und energiegeladener sowie zufriedener. Reisen ist extrem bereichernd. Man lernt neue Sichtweisen kennen, findet Gemeinsamkeiten mit Menschen auf der ganzen Welt und nehmen sehr bewusst die Wunder der Natur auf unserem Planeten wahr.

Wir sollten so oft wie möglich lachen und genießen, uns an einfachen Dingen erfreuen. John rät, alles aufzuschreiben, was schön war und woran Du Dich später gern erinnern möchtest. Man vergisst alles auf längere Sicht, auch die schönen Dinge.

Drei Dinge für positives Fühlen

John hat für sich drei einfache Dinge gefunden, die seine Zufriedenheit und Gesundheit erheblich positiv beeinflussen, diese Dinge sind einfach umzusetzen und kosten kein Geld:

  1. Ein + sieben Gläser Wasser am Tag trinken
  2. 30 Minuten Dehnübungen am Morgen
  3. 15 Minuten Spaziergang am Abend

Lerne, dass es immer Menschen gibt, denen es nicht gefällt, was Du tust. Das hat nichts mit Dir zu tun. Sie projizieren eigene Konflikte auf uns. Wende Dich also lieber Menschen zu, die gut finden, was Du tust. Die kleinen Dinge im Leben machen uns zufrieden / glücklich. Es ist wichtig, sich immer auf etwas freuen zu können.

Erfolg

Jede Entscheidung, die Du triffst oder nicht triffst, öffnet Türen voller Möglichkeiten oder schließt sie. Sie wirkt sich auf Deine Gesamtheit an Zeit, Finanzen, Verfügbarkeit und Kreativität aus. Du solltest so oft wie möglich agieren und nicht reagieren. Sonst bist Du nach einiger Zeit „ausgezehrt“. Übernimm bewusst Verantwortung darüber, was Du an Dich heranlässt an Medien, Bachrichten jeder Art und gestalte Deine Zeit aktiv selbst.

Vorbilder

Suche Dir zu Deinen Zielen passende Vorbilder und finde heraus, wie sie zu ihrem Erfolg gekommen sind. Was Erfolg ist, kann nur von jedem selbst definiert werden! Manchmal hat man aber auch Träume, die von der wahren Realität stark abweichen. Deshalb ist es klug, es erst einmal im Kleinen auszuprobieren. Nicht alles funktioniert bei allen Menschen gleich gut. John gibt als Beispiel auch die Wirkung von Medikamenten an, die bei den meisten Menschen gut wirken, jedoch nicht bei allen. Deshalb müssen wir als Individuum bei Problemen nach Lösungen suchen, die genau für uns funktionieren.

Da die wenigsten Menschen ein Vermächtnis an die Menschheit erarbeiten werden, sollten wir unser Glück in der Gegenwart suchen, denn alles ist vergänglich.

Wenn Menschen Deine Leistung ablehnen, heißt das nur, dass sie damit nichts anfangen können, aber nicht, dass Deine Leistung nicht gut ist. Du kannst damit trotzdem erfolgreich werden, wenn Du an Dich glaubst und nicht aufgibst.

Netzwerken

Teile Deine Passion mit möglichst vielen Menschen. Damit baust Du automatisch ein Netzwerk auf, denn jeder dieser Menschen wird für Dich mit an diesem Thema „recherchieren“.

Natur

Beobachte den Kreislauf der Natur und akzeptiere ihn, dann kannst Du ihn auch auf andere Probleme adaptieren. Probleme beseitige am besten sofort, da sie sonst „das Gute überwuchern“. Wähle Deine Unterstützer gut aus, damit sie in Deinem Sinne mit Deinem Qualitätsanspruch tätig sind.

Große Aufgaben sind eine Anhäufung von kleinen Aufgaben. So kannst Du sie Schritt für Schritt besser umsetzen, wenn sie Dir zu übermächtig erscheinen. Erfolg führt zu weiterem Erfolg. Deshalb setze Dir erst ein überschaubares Ziel, dass Du gut erreichen kannst und mache von dort aus in Etappen weiter. Deine Aufgaben solltest Du dir selbst auswählen und mit Enthusiasmus umsetzen.

In der Natur legt Licht und Dunkelheit dicht beieinander und wechselt sich ab. Wenn wir die Perspektive hierfür ändern, sehen wir mehr „Licht“ als Dunkelheit und können unsere einzigartigen Talente optimal einsetzen.

Persönliches

Die Summe aller Einflüsse und Informationen und wie wir damit umgehen (sie verarbeiten) sowie die „Geschichte, die ich mir selbst erzähle“ beeinflussen mein Denken und meine Überzeugungen. Deshalb kann ich sie auch ändern!

Wenn man etwas nicht versteht, sollte man nachfragen und nicht aus falscher Scham so tun, als hätte man es verstanden. Denn Wissenszuwachs ist wie ein Geshenk und erhöht unser Selbstbewusstsein.

Wenn man seine eigenen Gewohnheiten hinterfragt und bei Bedarf ändert, geht es einem besser. Wenn man bewusster mit sich und seiner Zeit umgeht, geht es einem besser. Wenn man sich Veränderungen anpasst mit verändertem Verhalten, geht es einem besser. Dauerhafter Stress macht krank, deshalb ist Entspannung wichtig. Alles, was der Gesundheit förderlich ist, sollte Priorität haben. Freundschaften sind wichtig, damit bei Schwierigkeiten mentale Unterstützung gewährleistet ist.

Johns Kredo ist, alles Positive in der Gegenwart ausreichend wahrnehmen und würdigen und uns so entwickeln, dass wir die beste Version unserer selbst werden können.

 

 Fazit für mich:

John Strelecky leitet all seine Erkenntnisse mit „Ich habe gelernt“ ein, schreibt also aus der ICH Perspektive seine Lebenserfahrungen und Erkenntnisse nieder. Das Buch wirkt ein wenig wie ein Sammelsurium all seiner angesammelten Weisheiten. Über weite Strecken sind wirklich gut zusammengefasste Erkenntnisse dabei. Allerdings habe ich in diesem Buch nichts erfahren, das ich nicht schon gewusst hätte. An manchen Stellen hatte ich den Verdacht, dass das Buch für seine heranwachsende Tochter ein Wegweiser und Ratgeber sein sollte. Mehrere Male habe ich auch den Verdacht gehabt, dass er während der Corona Pandemie ein wenig Eigentherapie durch sein Schreiben betrieben hat.

Es ist trotzdem ein interessantes Buch, gerade für sehr junge Menschen, geworden. Für mich subjektiv gibt es hierfür keine klare Leseempfehlung aber auch kein „Daumen runter“.

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