Mein erstes Projekt in Chile | Lars mit Autowaschen zum ersten Marketing-Erfolg

Ich will euch heute mal mitnehmen in mein erstes kleines Projekt hier in Chile – und vor allem in eine Erkenntnis, die mich echt gefreut hat: Gutes Marketing funktioniert überall – wenn Du es simpel hältst.

Stärken erkennen

Mein Schwiegervater ist richtig gut im Autowaschen. Kein Scherz – er macht das mit mehr Liebe zum Detail als mancher Detailing-Service in Deutschland. Er braucht zwar länger, aber Zeit ist in Chile nicht so wertvoll wie in unseren Kreisen.

Der Anstoß zum Business

Aber wie’s manchmal so ist: In seinem normalen Job gab’s gerade Probleme. Und ich dachte: Komm, wir probieren was Neues aus. Ich habe also einfach eine Landingpage gebastelt, Angebot drauf – „Auto zu Hause waschen lassen in Temuco“ – und als Kontaktmöglichkeit habe ich nur meine WhatsApp-Nummer reingepackt.

Was funktioniert in Chile anders?

Warum? Weil hier in Chile keiner auf Formulare klickt oder lange E-Mails schreibt. Da wird einfach auf den WhatsApp Link geklickt und dann “Hola” geschrieben. Vielleicht noch so etwas wie “ich will mein Auto gewaschen haben”, aber mehr bekommt man zum Start nicht. WhatsApp ist halt dort der Standard. Und das hat auch direkt funktioniert.

Optimierung ist auch in Chile wichtig

Dann habe ich eine schnelle Keywordanalyse gemacht – einfach auf Spanisch geguckt, was die Leute in Temuco, wo wir wohnen, suchen. Wir nutzen dazu aktuell noch Mangools als Tool. Parallel nutzen wir übrigens schon eine eigene Keyword-Tool-Lösung, die ich Euch bald zur Verfügung stellen werde. Wird richtig spannend.

Das Ergebnis

Jedenfalls sind dabei 20–30 relevante Keywords rausgekommen, die wir stumpf auf die Landingpage gesetzt haben – lokal, thematisch passend. Kein Hexenwerk. Kein Hochglanz-Branding. Einfach nur gutes Handwerk + gutes SEA + einfache Nutzerführung. Und das Geile, wo mir direkt einer abging: Ab der ersten Woche kamen Anfragen rein. Ich musste dann noch ein bisschen an der Landingpage feilen, Conversion-Optimierung machen, auch in den Ads ein paar Keywords nachjustieren – aber es lief.

Der momentane Stand

Nach vier Wochen stehen wir bei: 5 € Werbekosten pro Woche – 100 € Umsatz – 15 € Marge für mich. Kein Weltrekord, aber: Es funktioniert!

Und noch ein spannender Punkt: Die Google Ads Kosten in spanischsprachigen Regionen sind ein Traum. Viel günstiger als in Deutschland. Für kleines Geld kriegst Du hier ordentlich Reichweite und Klicks – wenn Du die Leute lokal abholst. Selbst wenn das Business jetzt nicht riesig skalierbar ist – es war mein erster kleiner Einschlag in Chile, und er hat funktioniert.

Motivation für die Zukunft

Und sowas motiviert mich. Denn genau so will ich jetzt weitere Nischen hier hochziehen. Einfach, direkt, pragmatisch. Da es in Chile auch mehr Arbeitssuchende als Arbeit gibt, ist Recruting für weitere Dienstleistungen kein Problem und man kann nebenbei ein Arbeitsamt hochziehen.

Wollt Ihr dabei sein?

Ich überlege auch, ob ich meine Community mitnehme – also mit Euch gemeinsam kleine Ideen hier vor Ort in Chile umsetze. Schreib mir dazu gerne mal Kommentare, ob Du darauf Bock hättest und wie Du Dir das vorstellen könntest. Vielleicht hast Du ja was im Kopf, was wir hier gemeinsam starten könnten – unkompliziert, schlank und smart.

Mache es selbst

Übrigens: Wenn Du die einfache Variante dieses Business für Dich selbst ausprobieren willst: In der Beschreibung findest Du den Link zum Million Euro Business – und das ist genau dafür gedacht: Kleine Marktanalyse, Landingpage hochziehen, Google Ads drauf – Anfahrt. Ich bin raus, euer Win-Win-Marketer Lars Pilawski, bis dann.